Architekt Dipl.-Ing. Guido Kammerichs Düsseldorf Wettbewerbe I
   
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Fotomontage Luftbild  

Städtebauliches Konzept

Der geplante Neubau fügt sich einerseits harmonisch in die bestehenden Strukturen (Schürmannbau/ Rheinauen/ Baumbestand) ein und stellt andererseits eine Herausforderung für den gegenüberliegenden Langen Eugen dar. Der vorgeschlagene Standort des Hochhauses ermöglicht einen spannungsvollen Dialog zwischen den beiden Riesen.

 

Gebäudekonzept

Das Zusammenspiel zweier Baukörper (Sockel + Hochhaus) bestimmt das Gebäudekonzept. Der Sockel schafft die Anbindung an die Kurt-Schumacher-Straße, wird von den bestehenden Baumreihen flankiert und formuliert einen Platz. Die Grundrissgeometrie des Hochhauses ist aus der Idee von zwei sich punktsymmetrisch gegenüberstehenden konvexen Scheiben entwickelt. Zwischen den Enden dieser Scheiben entsteht eine weite Öffnung, welche sowohl Licht bis weit in das Gebäude läßt, als auch die Sicht Richtung Stadt im Westen und zum Siebengebirge Richtung Osten freigibt, womit der Besonderheit des Ortes Rechnung getragen wird.

 
           
konvex   Sonnenöffnung   Ausrichtung   Dialog der Riesen
           
Ansicht

Wegekonzept

Der Fußgänger geht von der Kurt- Schumacher-Straße über eine Brücke, durch ein Tor, eine großzügige Freitreppe hinab auf einen Platz mit vielfältigen Nutzungsangeboten, wie Läden, Restaurant, Café etc.
Von hier aus kann er sich entscheiden, entweder in das Foyer des Hochhauses, oder weiter Richtung Buga-Park zu gehen. Mit dem PKW gelangt man von der Charles-de-Gaulle-Straße über eine neue Zufahrt direkt bis zum Eingang (Vorfahrt), oder auch zu der geplanten Tiefgaragen-Einfahrt. Die bestehende Tiefgarage bleibt autark, kann aber mit der neuen verbunden werden.

 

 

Klimakonzept

Wind
In Richtung der Starkwinde (Südwesten) ist der Hochhausgrundriss absolut stromlinienförmig d. h. keine Verwirbelungen oder Fallwinde.
Sonne
Große „Wintergärten“ nach Westen und nach Osten fangen die Sonne ein (Wärmegewinnung). Tageslicht in allen Arbeitsbereichen, selbst in der Kombizone.
Luft
Natürliche Lüftung durch eine Doppelfassade, mit ergänzender Stützlüftung und Kühlung.
Wasser
Auf der vorhandenen Besuchertiefgarage ist ein großes Regenrückhaltebecken gedacht, das zugleich für die notwendige Auflast sorgt. Hier wird das durch die Umgebung vorgegebene Wassermotiv (Rhein/Buga-Seen) aufgegriffen.

 

Aufsicht

 

Bürokonzept

Die Flure weiten sich in Richtung der Wintergärten zu einer breiten, hellen Kombizone auf. Zusammen mit den angrenzenden Zellenbüros bietet diese Organisationsform die Möglichkeit, Arbeitsbereiche flexibel zu gestalten und an die individuellen Bedürfnisse und Erfordernisse einzelner Abteilungen anzupassen. Einzel-, Gruppen- und Kombibüros sind möglich.

 

 
             
Lageplan
 
     
   
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